Der Eingangsbereich

In diesem Teilprojekt werden assistive Technologien entwickelt, die Dienstleistungen im Eingangsbereich einer Wohnung bieten. Ein wichtiges Augenmerk liegt auf der Vernetzung mit anderen Systemen innerhalb der Wohnung. Mehrere Demonstratoren bündeln die vorgesehenen Arbeiten in exemplarischer Weise:

Ein mitdenkender Garderobenspiegel mit Wahrnehmungs- und Dialogfähigkeiten bietet beim Ankommen und Verlassen der Wohnung einen natürlichen Kommunikations-Ankerpunkt, der vielfältige Aufgaben unterstützen kann.

Verlässt der Bewohner die Wohnung, stellt der Spiegel sicher, dass beispielweise alle Fenster und Türen verschlossen sind. Er kann an zu erledigende Aufgaben erinnern, nützliche Last-Minute-Informationen – etwa für den Einkauf – geben oder den Bewohner begrüßen und verabschieden. Darüber hinaus soll der Garderobenspiegel die Kleidung der Bewohner erkennen, um darauf hinzuweisen, wenn sie nicht korrekt sitzt oder dem Wetter nicht angemessen ist.

Die Intelligente Ankleide kann passend dazu alternative Kleidung heraussuchen und anreichen. Außerdem werden nasse Kleidung und Regenschirme nach der Einlagerung in der Garderobe getrocknet. Eine Sitzmöglichkeit vor der Ankleide erleichtert das An- und Ausziehen der Schuhe. 

Eine Intelligente Tür zeigt innovative Möglichkeiten für die Schnittstelle von der Wohnung zur Außenwelt. Sie erinnert Bewohner zum Beispiel beim Verlassen der Wohnung, dass Sie Ihren Haustürschlüssel vergessen haben. Darüber hinaus ist die Tür mit der Anlieferklappe verknüpft. Hier können Pakete auch angeliefert werden, wenn keiner der Bewohner zu Hause ist. Anschließend befördert der Mobilo samt KogniKorb dann die Waren an den dafür vorgesehenen Ort. Somit muss man keine schweren Wasserkisten mehr tragen. Der Mobilo ist ein fahrbarer Untersatz und der KogniKorb der entsprechende Aufsatz. Zusammen dienen sie dem Transport von allerlei Gegenständen als auch als Abstellfläche.

Auch hier ermöglichen Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeiten der Tür neue Dienste. Sie könnte Besucher frühzeitig erkennen und begrüßen, den Bewohner daran erinnern, den Schlüssel mitzunehmen oder Nachrichten entgegennehmen.

Insbesondere wird an Lösungen gearbeitet, die älteren Menschen sowie Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf eine selbstbestimmte Lebensführung in den eigenen vier Wänden ermöglichen.

Beteiligte Partner:
DMW, Hella, Hettich, Miele, Universität Bielefeld